Muss ich zuerst das Rad aussuchen oder zuerst den Antrag stellen?
Zuerst das Rad. Jede Leasinganfrage braucht ein konkretes Angebot mit Modell, Rahmengröße, Ausstattung und Preis — ohne diese Angaben lässt sich weder eine Rate berechnen noch ein Vertrag erstellen. Registrieren kannst du dich im Portal deines Anbieters natürlich schon vorher.
Wer stellt die Leasinganfrage — ich oder ihr?
Das hängt am Anbieter, und es ist der praktisch wichtigste Unterschied zwischen ihnen. Bei einigen füllst du den Bestellantrag selbst im Portal aus und lädst unser Angebot dazu. Bei anderen legt der Händler das Angebot direkt im Portal an, und du gibst es zusammen mit deinem Arbeitgeber frei. Sag uns beim ersten Kontakt, welcher Anbieter bei dir läuft, dann sparst du dir den Umweg.
Kann ich jedes Rad aus eurem Katalog leasen?
Grundsätzlich ja — entscheidend sind die Regeln deines Arbeitgebers, etwa eine Preisober- oder -untergrenze oder die Beschränkung auf bestimmte Radtypen. Unser Katalog zeigt die Modellpalette von KTM und Mondraker; welche Modelle sich aktuell bestellen lassen und mit welcher Lieferzeit zu rechnen ist, sagen wir dir im Laden oder am Telefon.
Wie lange dauert es von der Anfrage bis zur Übergabe?
Das lässt sich seriös nicht pauschal beantworten, weil drei der vier Beteiligten nicht wir sind. Die Freigabe deines Arbeitgebers kann Stunden oder Wochen dauern, die Vertragserstellung beim Anbieter kommt dazu, und die Lieferzeit hängt am Modell. Sobald das Rad bei uns ist, machen wir es fertig und melden uns bei dir.
Was ist, wenn mein Arbeitgeber noch kein Dienstrad-Programm hat?
Dann ist das der eigentliche erste Schritt, und er ist leichter als gedacht. Die Anbieter richten das Programm direkt mit dem Betrieb ein; nötig sind ein Rahmenvertrag nach positiver Bonitätsprüfung und eine Entscheidung über die internen Regeln. Laufende Kosten entstehen dem Arbeitgeber im Standardmodell nicht. Ein Hinweis in der Personalabteilung genügt oft — viele Programme sind auf Initiative einzelner Beschäftigter entstanden.
Kann ich Zubehör später nachleasen?
In aller Regel nicht. Zubehör muss beim Vertragsabschluss auf dem Angebot stehen, weil sich ein laufender Leasingvertrag nachträglich nicht erweitern lässt. Leasingfähig ist grundsätzlich, was fest am Rad verbaut wird — Gepäckträger, Licht, Schutzbleche, Halterungen, ein hochwertiges Schloss. Helm, Bekleidung und ein zweiter Akku gehören meist nicht dazu.
Was passiert, wenn das Rad während der Laufzeit gestohlen wird?
Der Schaden geht an deinen Leasinganbieter, nicht an uns — bei den meisten Paketen greift eine Vollkaskodeckung, die Diebstahl einschließt. Melde den Diebstahl umgehend der Polizei und dann dem Anbieter, denn fast alle Bedingungen sehen dafür Fristen vor. Achte auf die Auflagen zum Schloss und zum Abstellen: Werden sie nicht eingehalten, kann die Leistung gekürzt werden.
Kann ich mein Leasingrad bei euch warten lassen, auch wenn ich es woanders gekauft habe?
Ja. Unsere Werkstatt am Nordring nimmt Leasingräder unabhängig davon an, über welchen Anbieter und welchen Händler sie laufen. Bring die Vertragsunterlagen oder den Portalzugang mit, dann sehen wir, was dein Servicepaket abdeckt und was du selbst trägst.
Muss ich das Rad am Ende übernehmen?
Nein. Üblich sind 36 Monate Laufzeit, danach kannst du übernehmen, zurückgeben oder neu leasen. Umgekehrt gilt aber auch: Ein Kaufangebot ist ein freiwilliges Angebot des Anbieters und kein Anspruch. Wenn du fest damit planst, das Rad zu behalten, lies vor der Unterschrift nach, wie dein Anbieter das handhabt.
Kann ich zwei Räder gleichzeitig leasen?
Technisch ja, viele Anbieter erlauben mehrere Verträge parallel. Ob dein Programm das zulässt, steht in der Vereinbarung deines Arbeitgebers — manche begrenzen auf ein Rad pro Person, andere lassen zwei oder mehr zu. Steuerlich wird jedes Rad einzeln mit seinem geldwerten Vorteil angesetzt.