Zwei Marken stehen bei uns im Laden: KTM Fahrrad aus Oberösterreich mit der ganzen Breite vom
Stadtrad bis zum Lastenrad, Mondraker aus Spanien mit dem klaren Schwerpunkt im Gelände. Auf den
Markenseiten steht, woher sie kommen, wie das Programm sortiert ist — und für wen die jeweilige
Marke nicht die richtige ist.
Kurzantwort
Welche E-Bike-Marken führt ihr in Nürnberg?
KTM Fahrrad aus Mattighofen in Oberösterreich als Hauptmarke, mit Rädern für Stadt, Trekking, Gelände und Lasten, dazu Mondraker aus Elche in Spanien mit klarem Schwerpunkt auf sportlichen Mountainbikes. Das ist eine bewusste Entscheidung gegen ein breites Markenregal: Wer wenige Programme führt, kennt sie wirklich, kommt an Ersatzteile und kann Modelle vergleichen, statt Prospekte zu zitieren. In der Werkstatt betreuen wir dagegen auch Räder anderer Marken — dort entscheidet nicht das Logo, sondern das Antriebssystem.
KTM Fahrrad ist ein österreichischer Fahrradhersteller aus Mattighofen — seit 1992 eine eigenständige Firma, unabhängig vom Motorradbauer gleichen Namens. Alle E-Bikes heißen Macina und decken City, Trekking, Mountainbike, SUV, Lastenrad und Kinderräder ab. Passend für alle, die ein breit ausgestattetes Alltagsrad mit Bosch-Antrieb wollen und Wert darauf legen, dass Teile über Jahre erreichbar bleiben. In Nürnberg ist KTM unsere Hauptmarke, weil die Bandbreite zum Gemisch aus Kopfsteinpflaster, Sandwegen und den Anstiegen im Osten passt.
Mondraker ist ein spanischer Hersteller aus Elche, gegründet 2001, groß geworden mit Downhill- und Enduro-Mountainbikes und bekannt für die Forward Geometry. Das E-Bike-Programm besteht fast nur aus Mountainbikes, dazu ein E-Gravel, alltagstauglichere Urban-Cross-Ableger und Kinderräder. Passend für alle, die sportlich fahren wollen — für Trekking oder Lastentransport ist die Marke die falsche Adresse. Rund um Nürnberg spielt sie ihre Stärken östlich der Stadt aus: Moritzberg, Hersbrucker Alb, Osternohe, Fränkische Schweiz.
Ein schmales Markenprogramm — die Überlegung dahinter
Ein breites Markenregal sieht im Schaufenster gut aus und wird spätestens dann zum Problem, wenn ein Rad drei Jahre alt ist. Jede zusätzliche Marke bedeutet ein eigenes Ersatzteilsystem, eigene Garantiewege, eigene Ansprechpartner und weitere Software, die man beherrschen muss. Wer ein Dutzend Marken führt, kennt keine davon wirklich.
Wir haben uns für die andere Richtung entschieden: wenige Hersteller, deren Programm wir vom Einstiegsmodell bis zur Sportlinie durchgehen können, bei denen wir wissen, welche Reihe wofür gebaut ist, und bei denen der Weg zu einem Ersatzteil bekannt ist. Das ist weniger Auswahl im Prospekt und mehr Auswahl in der Beratung.
Warum KTM die Hauptmarke ist und Mondraker die Ergänzung
Die geführten Marken stehen nicht gleichberechtigt nebeneinander, sie haben verschiedene Aufgaben. KTM Fahrrad deckt die Breite ab: Stadt, Trekking, SUV, Mountainbike, Lastenrad, Kinderräder — also praktisch alles, was zwischen Nordstadt, Knoblauchsland und Reichswald im Alltag gefahren wird. Deshalb ist KTM bei uns die Hauptmarke.
Mondraker deckt eine Kante ab, die KTM so nicht bedient: sportliche Mountainbikes mit eigener Geometrie, dazu ein E-Gravel und einige alltagstauglichere Ableger. Wer östlich der Stadt unterwegs ist — Moritzberg, Osternohe, Hersbrucker Alb —, findet dort Räder, die für genau das gebaut sind. Für Trekking oder Lastentransport ist Mondraker die falsche Adresse, und das sagen wir auch so.
Was die Marke am Rad entscheidet — und was nicht
Ein verbreitetes Missverständnis ist, dass die Marke den Antrieb bestimmt. Tut sie nicht. Motoren, Akkus und Displays kommen bei fast allen Herstellern von denselben wenigen Zulieferern; zwei Räder verschiedener Marken können denselben Motor mit derselben Software tragen. Wer nach einem bestimmten Antrieb sucht, sucht nicht nach einer Marke.
Markenspezifisch ist, was drumherum gebaut wird — und genau das merkst du im Alltag:
Rahmengeometrie und Sitzposition, und damit, wie sich das Rad nach zwanzig Kilometern anfühlt.
Welche Rahmenhöhen und Einstiegsvarianten es überhaupt gibt.
Die Ausstattungslogik: was ab Werk dran ist und was nachgerüstet werden müsste.
Freigaben für Zuladung, Kindersitz, Anhänger und Gepäckträger.
Wie die Modellreihen abgestuft sind — und wie lange Ersatzteile erreichbar bleiben.
Service kennt keine Markengrenze
Was wir verkaufen und was wir betreuen, sind zwei verschiedene Listen. In der Werkstatt kümmern wir uns auch um Räder, die nicht von KTM oder Mondraker stammen und nicht bei uns gekauft wurden. Die Einschränkung liegt nicht bei der Marke, sondern beim Antriebssystem: Für eine Motordiagnose braucht es Zugang zur Software des jeweiligen Systems.
Umgekehrt heißt das: Was wir nicht beurteilen können, sagen wir lieber, als es zu behaupten.
Vom Herstellerprogramm in unseren Katalog
Der Katalog auf dieser Website bildet das aktuelle Programm der beiden Hersteller ab, nicht das, was gerade im Laden hängt. Das ist Absicht: So kannst du in Ruhe vergleichen, ohne dass eine Bestandsanzeige eine Entscheidung vorwegnimmt, die sie gar nicht treffen kann. Welche Modelle wir zu einem Termin herrichten können, klären wir am Telefon.
Über die Links oben kommst du direkt in den gefilterten Katalog. Die sinnvollere Reihenfolge ist trotzdem andersherum: erst der Einsatzzweck, dann die Bauform, dann die Marke. Die Markenfrage steht am Ende einer Auswahl, nicht am Anfang.
Häufige Fragen
Warum führt ihr so wenige Marken?
Weil jede weitere Marke ein eigenes Ersatzteilsystem, eigene Garantiewege und eigene Software bedeutet. Wenige Programme kann man vom Einstiegsmodell bis zur Sportlinie wirklich kennen. Das ist weniger Auswahl im Prospekt und mehr Auswahl in der Beratung — und es entscheidet mit, wie erreichbar Ersatzteile über die Jahre bleiben.
Was heißt es, dass KTM eure Hauptmarke ist?
Dass KTM Fahrrad die Breite abdeckt, die im Alltag hier gefragt ist: Stadt, Trekking, SUV, Mountainbike, Lastenrad, Kinderräder. Mondraker ergänzt eine Kante, die KTM nicht bedient — sportliche Mountainbikes. Eine Rangfolge der Qualität ist das nicht, sondern eine Aufteilung nach Einsatzzweck. Für die Werkstatt spielt die Unterscheidung ohnehin keine Rolle.
Bestimmt die Marke, welchen Motor ich bekomme?
Nein. Motoren, Akkus und Displays stammen bei fast allen Herstellern von denselben wenigen Zulieferern; zwei Räder verschiedener Marken können denselben Antrieb mit derselben Software tragen. Markenspezifisch sind Rahmengeometrie, verfügbare Rahmenhöhen, Ausstattungslogik und Zuladungsfreigaben. Wer einen bestimmten Antrieb sucht, sucht deshalb nicht nach einer Marke.
Kommen weitere Marken dazu?
Möglich, aber angekündigt wird hier nichts, was nicht im Laden hängt. Diese Seite nennt immer nur die Marken, die wir tatsächlich führen. Wenn eine dazukommt, bekommt sie eine eigene Seite mit Herkunft, Programm und einer ehrlichen Einordnung, für wen sie nicht die richtige ist.
Ändert sich das Programm der Marken jedes Jahr?
Ja, die Hersteller stellen jährlich ein neues Modelljahr auf, und dabei verschwinden Reihen, kommen dazu oder wechseln den Antrieb. Unsere Markenseiten nennen deshalb den Stand, auf den sie sich beziehen. Der Katalog zeigt das jeweils aktuelle Programm; die Einordnung auf den Markenseiten bleibt länger gültig als eine Modellliste.