MACINA AERA 871 LFC DI2
E-Mountainbike · KTM.
KTM ist bei uns die Marke mit der größten Bandbreite: vom Faltrad bis zum Lastenrad, vom Stadtrad bis zum vollgefederten Mountainbike. Das ist der Grund, warum wir sie führen — wer mit einem konkreten Alltagsproblem in den Laden kommt, findet im Macina-Programm fast immer ein Rad, das dazu passt. Auf dieser Seite steht, woher die Marke kommt, wie das Sortiment sortiert ist, welche Antriebe verbaut werden, was die Räder auf Nürnberger Untergrund taugen und für wen KTM ausdrücklich nicht die richtige Wahl ist. Die Angaben zu Modellreihen und Antrieben folgen dem Herstellerprogramm von KTM Fahrrad (abgerufen im August 2026). Was ein bestimmtes Rad in einer bestimmten Ausstattung kostet und ob es gerade lieferbar ist, sagen wir dir am Rad im Laden — dafür steht auf dieser Seite bewusst keine Zahl.
KTM Fahrrad ist ein österreichischer Fahrradhersteller aus Mattighofen — seit 1992 eine eigenständige Firma, unabhängig vom Motorradbauer gleichen Namens. Alle E-Bikes heißen Macina und decken City, Trekking, Mountainbike, SUV, Lastenrad und Kinderräder ab. Passend für alle, die ein breit ausgestattetes Alltagsrad mit Bosch-Antrieb wollen und Wert darauf legen, dass Teile über Jahre erreichbar bleiben. In Nürnberg ist KTM unsere Hauptmarke, weil die Bandbreite zum Gemisch aus Kopfsteinpflaster, Sandwegen und den Anstiegen im Osten passt.
KTM Fahrrad sitzt in Mattighofen in Oberösterreich. Fahrräder werden dort seit 1964 gebaut; das erste war ein Auftragsrad für den US-Markt. 1991 ging die damalige KTM Motor-Fahrzeugbau in Insolvenz, 1992 wurde das Unternehmen zerschlagen — der Motorradteil ging seinen eigenen Weg, die Fahrradsparte wurde als KTM Fahrrad GmbH neu gegründet.
Seitdem sind das zwei voneinander unabhängige Unternehmen ohne wirtschaftliche oder gesellschaftsrechtliche Verbindung — das schreibt KTM Fahrrad auf der eigenen Website unter „Clarification“ ausdrücklich hin. Den Markennamen teilen sie sich dabei nicht uneingeschränkt: Nach der Darstellung im Wikipedia-Artikel zu KTM Fahrrad hat ein Höchstgericht 2020 entschieden, dass Pierer Mobility die Bezeichnung KTM für Fahrräder nicht verwenden darf. Die Fahrradsparte ist seit 1992 in Familienbesitz; Hermann Urkauf hat sie damals übernommen, Alleineigentümerin ist heute seine Tochter Carol Urkauf-Chen (Quelle: de.wikipedia.org, Artikel „KTM Fahrrad“, abgerufen im August 2026).
Für dich als Kunde heißt das vor allem: Was in der Presse über den Motorradhersteller steht, sagt nichts über dein Fahrrad, über Garantie oder über Ersatzteile aus.
Rahmen werden — wie bei praktisch allen großen Marken — in Asien gefertigt; die eigene Stahlrahmenproduktion in Mattighofen wurde 1998 aufgegeben. Lackiert und montiert wird nach Berichten von Werksbesuchen weiterhin in Mattighofen. Das ist kein Qualitätsversprechen an sich, aber es erklärt, warum KTM bei Modellvarianten und Rahmenformen so viel Auswahl fährt.
Alle E-Bikes von KTM tragen den Zusatz Macina. Danach kommt der Reihenname, und der sagt dir die Gattung: Prowler, Kapoho, Lycan und Chacana sind vollgefederte Mountainbikes, Aera und Team Hardtails, Style, Gran und Tour Trekkingräder für die Straße, Cross die grobstolligere Trekkingvariante. City heißt, was es heißt. Every ist das SUV mit tiefem Einstieg und Stollenreifen, Multi das Lastenrad, Fold der Falter.
Dahinter stehen Kürzel für die Ausstattungsstufe und die Rahmenform — LFC, Prime, Elite, US für den tiefen Durchstieg und so weiter. Die musst du nicht auswendig können. Wichtig ist nur die Reihe: Sie legt Geometrie, Federweg und Einsatzzweck fest, alles danach ist Ausstattung.
Nürnberg ist für ein Fahrrad keine einheitliche Stadt, und genau daran entscheidet sich, welche Macina-Reihe zu dir passt. Im Kern liegt Kopfsteinpflaster, rundherum liegen Ringstraßen mit dichtem Verkehr, im Süden und Osten beginnt der Kiefernwald auf Sandboden, im Norden die offene Feldflur des Knoblauchslands, und östlich hinter Lauf fängt das Hügelland an. Vier verschiedene Untergründe, vier verschiedene Antworten.
Für kurze Stadtwege — Einkauf, Kita, Bahnhof, ein paar Kilometer und viel Auf- und Absteigen — reichen ein Macina City oder ein Style vollkommen. Nabenschaltung, Licht, Schutzbleche und Gepäckträger ab Werk, dazu die tiefen Rahmenformen: Das ist der unaufgeregte Teil des Programms, und für den Alltag im Stadtgebiet ist er meistens die richtige Antwort. Auf dem Pflaster rund um die Altstadt und den ruppigen Abschnitten am Pegnitzufer sind die etwas breiteren Reifen der Cross- und Every-Modelle spürbar angenehmer als ein schmal bereiftes Straßentrekking.
Wer regelmäßig auf den Sandwegen im Lorenzer Reichswald oder auf den Wirtschaftswegen im Knoblauchsland unterwegs ist, hat ein anderes Problem als Steigung: Loser Sand kostet Rollwiderstand und macht das Vorderrad unruhig. Hier zählt Reifenbreite mehr als Motorleistung — Cross und Every sind dafür die naheliegenden Reihen, unter den Hardtails Aera und Team. Ein oft übersehener Sonderfall ist das Macina Superbelt SX: Der gekapselte Zahnriemen mit Nabenschaltung ist auf staubigen Sandwegen deutlich unempfindlicher als eine offene Kette, die dort Sand und Kiefernnadeln wie Schleifpaste mitnimmt.
Nach Osten wird es ernst. Moritzberg, Hersbrucker Alb, Osternohe, Fränkische Schweiz: kurze, steile Anstiege aus den Tälern heraus und Abfahrten, die die Bremsen fordern. Auf Schotter und Wurzeln ist die Federgabel eines Cross oder Every mehr wert als jedes Wattdiagramm; für Trails im eigentlichen Sinn führt der Weg zu den Fullys — Lycan und Chacana als Tourenräder, Kapoho und Prowler, wenn es wirklich um Abfahrt geht.
Zwei Nürnberger Sonderfälle noch. Für Familien ohne Auto ist das Macina Multi das Rad, das die meisten Fragen beantwortet: Kinder, Getränkekisten, Baumarkt. Wichtig ist dabei die ehrliche Vorabfrage, wo das Rad nachts steht — ein Lastenrad in den dritten Stock zu tragen, funktioniert nicht. Und wer täglich mit S-Bahn oder U-Bahn pendelt, sollte einen Blick auf das Macina Fold werfen: Die Fahrradmitnahme im VGN hängt am Platzangebot, unterliegt werktags Sperrzeiten in der Hauptverkehrszeit und ist in der Regel ticketpflichtig. Ein Falter umgeht diese Regeln, weil er zusammengeklappt kein Fahrrad mehr ist — das ist ein handfester Alltagsvorteil und kein Gimmick.
Alle E-Bikes von KTM fahren Bosch-Mittelmotoren. In unserem Katalog ist die Performance Line CX die mit Abstand häufigste Ausbaustufe; dazu kommen die kompakte Performance Line SX in der Light-Linie, die neuere Performance Line PX in einzelnen Trekking- und Stadträdern und die Rennversion CX-R in den Spitzenmodellen. Ältere Ausbaustufen tauchen in einzelnen Modellen ebenfalls noch auf. (Stand: unser Katalog sowie das Herstellerprogramm von KTM Fahrrad und die Neuheitenübersicht von eBike24, abgerufen im August 2026.)
Ein Punkt, der immer wieder für Verwirrung sorgt: Shimano steckt bei KTM in der Schaltung, nicht im Motor. CUES, CUES Di2 mit automatischem Schaltmodus, Deore XT Di2 und Nabenschaltungen tauchen im Programm auf — einen Shimano-Mittelmotor gibt es dort nicht. Wer ein KTM mit Shimano-Antrieb sucht, sucht vergeblich; wer „Di2“ liest, liest eine elektronische Schaltung an einem Bosch-Motor.
Für die Werkstatt ist das eine gute Nachricht, und deshalb sagen wir es offen: Bosch-Technik ist im deutschen Fachhandel flächendeckend diagnostizierbar, Akkus und Displays sind über Jahre verfügbar, und du bist im Urlaub nicht auf einen einzigen Händler angewiesen. Bosch führt außerdem eine eigene Händlersuche, über die du unterwegs eine Werkstatt findest.
Welcher der vier Motoren in einem konkreten Rad sitzt, hängt an Modelljahr und Ausstattungsstufe — und das ändert sich jedes Jahr. Verlass dich deshalb nicht auf die Reihe allein; wir sagen dir am Rad im Laden, was verbaut ist.
Seit 2023 baut KTM eine zweite Linie auf: leichtere Räder mit dem kompakten Bosch Performance Line SX und kleinerem Akku, erkennbar am Zusatz SX. Aktuell gehören dazu die Mountainbikes Scarp SX und Race SX, die Trekkingräder Sport SX und Cross SX, das Gürtel-Stadtrad Superbelt SX, der Urbanator SX, das E-Gravel Gravelator SX, das Rennrad Revelator SX und mit dem Mini Me SX ein Kinderrad. (Stand: August 2026.)
Der Kompromiss ist ehrlich gesagt simpel: weniger Gewicht und ein natürlicheres Fahrgefühl gegen weniger Drehmoment und weniger Reichweite. Wer täglich 40 Kilometer mit Gepäck fährt oder regelmäßig schwer bergauf muss, ist mit einem CX-Modell besser bedient. Wer sein Rad in den Keller trägt und den Motor eher als Rückenwind will, fährt mit SX glücklicher. Das entscheidet man auf der Probefahrt, nicht am Datenblatt.
In Nürnberg hat die SX-Linie zwei natürliche Zielgruppen: Leute mit einer Wohnung im Altbau ohne Aufzug, für die jedes Kilo beim Tragen zählt, und Leute mit flachen Alltagsstrecken im Stadtgebiet oder Richtung Fürth und Erlangen, auf denen die volle Motorleistung schlicht nie abgerufen wird. Wer dagegen regelmäßig Richtung Alb fährt, merkt die fehlenden Newtonmeter an den kurzen, steilen Rampen sehr deutlich.
KTM baut mehr Modelle, als in einem Laden stehen können — das gilt für uns wie für jeden anderen Händler. Die Tabelle weiter unten beschreibt die Reihen, über die wir hier reden; welche Modelle daraus tatsächlich in unserem Katalog stehen, siehst du im Katalog selbst, und nur dort. Diese Seite nennt bewusst keine Stückzahl und keine Auswahl, die morgen anders aussehen kann.
Drei Dinge sind dabei wichtig zu verstehen. Erstens: Die Reihe ist stabil, die Ausstattung nicht. Ein Macina Cross gibt es seit Jahren, aber welcher Motor, welche Schaltung und welche Rahmenform in einem bestimmten Modelljahr angeboten werden, ändert sich jährlich. Zweitens: Ein Modelljahr ist keine Jahreszahl im Kalender. Die Räder eines Modelljahrs kommen über mehrere Monate verteilt und sind nicht alle gleichzeitig im Programm. Drittens: Rahmenformen und -größen sind bei KTM ein eigenes Thema, weil die Marke von der Auswahl lebt — dieselbe Reihe gibt es je nach Modelljahr als Diamant, als Trapez und mit tiefem Durchstieg.
Praktisch heißt das: Nimm die Reihe als Vorauswahl und klär den Rest am konkreten Rad. Wenn du im Katalog ein Modell siehst, das dich interessiert, schick uns eine Anfrage mit deiner Strecke und deiner Körpergröße dazu. Und wenn du ein Modell im Kopf hast, das du bei uns nicht findest, frag danach, statt aus dieser Seite Rückschlüsse zu ziehen — eine Markenseite ist eine Beschreibung der Marke, keine Bestandsliste.
Wir führen zwei Marken, und sie überschneiden sich weniger, als man denkt. KTM ist die Breite: ein Programm, das vom Stadtrad bis zum Enduro alles abdeckt und dabei den Alltag mitdenkt. Mondraker ist die Zuspitzung: eine spanische Sportmarke, die fast ausschließlich Mountainbikes baut. Wer bei uns steht und nicht weiß, welche Richtung es wird, muss deshalb keine Markenentscheidung treffen, sondern eine Nutzungsentscheidung.
Die Faustregel, die wir im Gespräch benutzen: Alles, was einen Gepäckträger, Licht und Schutzbleche ab Werk braucht, ist eine KTM-Frage. Alles, was am Wochenende auf Trails soll und unter der Woche im Keller steht, ist eher eine Mondraker-Frage. Dazwischen liegt ein schmaler Bereich — sportliche Räder mit Alltagsausstattung — und dort lohnt es sich, beide Marken nebeneinander zu fahren.
Die Tabelle nimmt fünf typische Anlässe und sagt, wo wir jeweils zuerst hinschauen. Sie ist eine Einordnung, kein Urteil: In jeder Zeile gibt es auf beiden Seiten gute Räder, die Frage ist nur, welche Marke dafür gebaut wurde.
| Wenn du das vorhast | Bei KTM | Bei Mondraker |
|---|---|---|
| Pendeln mit Licht, Gepäck und Schutzblechen | Style, Gran, Tour oder Cross — Vollausstattung ab Werk | Nur Prime X und Prime RX; alles andere müsstest du nachrüsten |
| Tiefer Einstieg, häufiges Auf- und Absteigen | In mehreren Reihen als eigene Rahmenform zu haben | Gibt es im Programm nicht |
| Kinder, Einkauf, Anhänger | Macina Multi als Lastenrad, Mini Me SX als Kinderrad | Kein Lastenrad; Kinderräder nur als Play-Reihe fürs Gelände |
| Feld- und Waldwege rund um Nürnberg | Cross und Every, unter den Hardtails Aera und Team | Prime — sportlicher abgestimmt, ohne Alltagsausstattung |
| Trails, Bikepark, ernsthafte Abfahrten | Prowler und Kapoho — solide, ohne Renn-Zuspitzung | Der Kern der Marke: Crafty, Level, Scree |
Wenn du ein Rad suchst, das auf dem Trail den letzten Prozentpunkt herausholt, und dich Federungskinematik und Rahmengewicht wirklich interessieren, wirst du bei einer Marke mit engerem Sportfokus eher fündig. KTM baut solide Sporträder, aber die Marke lebt von der Breite, nicht von der Zuspitzung.
Wenn du auf ein bestimmtes, gerade angesagtes Antriebssystem festgelegt bist, kann es sein, dass es dieses Rad bei KTM schlicht nicht gibt. Und wenn du ein S-Pedelec mit 45 km/h brauchst, weil dein Arbeitsweg 25 Kilometer über Landstraße geht, ist das eine eigene Suche — sprich uns darauf direkt an, statt auf gut Glück zu suchen.
Wer ein möglichst günstiges Rad will, ist bei uns generell falsch: Wir verkaufen Räder, die wir selbst warten können und wollen. Das sagen wir lieber vorher als hinterher.
Die Reihe legt fest, wofür ein Rad gebaut ist — Geometrie, Federweg und Einsatzzweck. Alles, was danach im Namen steht, ist Ausstattung.
Die mittlere Spalte nennt den Fahrradtyp, unter dem die Reihe in unserem Katalog zu finden ist. Wo unser Katalog keine passende Kategorie führt, steht ein Strich.
| Reihe | Fahrradtyp im Katalog | Wofür sie gebaut ist |
|---|---|---|
| Macina Prowler | E-Mountainbike | Vollgefedertes Enduro mit großem Federweg und Mullet-Laufradkonzept. Gebaut für steile, ruppige Abfahrten — auf dem Weg zur Arbeit ist das verschenktes Geld. |
| Macina Kapoho | E-Mountainbike | All-Mountain-Fully zwischen Tour und Trail. Weniger radikal als das Prowler, aber immer noch klar auf Gelände ausgelegt. |
| Macina Lycan | E-Mountainbike | Trail-Fully für Leute, die viel unterwegs sind und dabei auch mal einen Singletrail mitnehmen. Der Allrounder unter den KTM-Fullys. |
| Macina Chacana | E-Mountainbike | Touren-Fully mit moderatem Federweg und dem hauseigenen Straight-Line-Link-Hinterbau. Komfortorientiert, oft mit Alltagsausstattung zu haben. Manche Händler führen es als „Power-SUV“; KTM selbst stellt es in der eigenen Navigation unter die vollgefederten Mountainbikes — dieser Zuordnung folgen wir hier. |
| Macina Aera und Macina Team | E-Mountainbike | Die Hardtails im Programm: vorne gefedert, hinten starr, sportlich und leichter als die Fullys. Gute Wahl für Waldwege und Schotter, wenn kein Fully nötig ist. |
| Macina Style, Gran und Tour | E-Trekking | Die klassischen Trekkingräder für Asphalt und feste Wege — Licht, Schutzbleche, Gepäckträger ab Werk. Style und Gran sind komfortorientiert, Tour deckt eine breite Preisspanne ab. |
| Macina Cross | E-Trekking | Trekkingrad mit gröberen Reifen und mehr Reserven für Schotter und Feldwege. Das Rad für alle, denen ein Straßentrekking zu brav und ein Mountainbike zu unpraktisch ist — rund um Nürnberg die Reihe, die Reichswald und Ringstraße gleichermaßen abdeckt. |
| Macina City | City & Urban | Stadtrad mit aufrechter Sitzposition und tiefem Einstieg, ausgelegt auf kurze Wege und häufiges Auf- und Absteigen. Unaufgeregt und wartungsarm ausgestattet. |
| Macina Every | E-SUV | KTMs SUV: tiefer Einstieg, breite Stollenreifen und eine kurz hubende Federgabel. Gedacht für Leute, die in der Stadt starten und auf Feldwegen nicht umdrehen wollen. |
| Macina Multi | Utility & Lastenrad | Das Lastenrad im Programm, ausgelegt auf Kinder, Einkauf und Transport. Vor dem Kauf klären: Abstellplatz, Wendekreis in der eigenen Straße und wer damit fahren soll. |
| Macina Fold | — | Falt-E-Bike für alle, die Bahn oder Wohnmobil mitdenken müssen. Kompromiss beim Fahrverhalten, dafür passt es dorthin, wo ein normales Rad nicht hinkommt — im VGN etwa an den Sperrzeiten für die Fahrradmitnahme vorbei. |
| Macina Scarp SX und Race SX | E-Mountainbike | Die leichten Mountainbikes der SX-Linie mit dem kompakten Bosch Performance Line SX. Weniger Drehmoment und kleinerer Akku, dafür ein Fahrgefühl näher am unmotorisierten Rad. |
| Macina Sport SX und Cross SX | E-Trekking | Die leichten Trekkingräder der SX-Linie: das Sport SX mit Alltagsausstattung für die Straße, das Cross SX mit gröberen Reifen für Schotter und Feldwege. Für Strecken, auf denen die volle Motorleistung schlicht nicht gebraucht wird. |
| Macina Superbelt SX und Urbanator SX | City & Urban | Die leichten Stadträder der SX-Linie. Der Superbelt fährt Zahnriemen mit gekapselter Nabenschaltung und ist damit ausgesprochen wartungsarm — ein Vorteil auf den sandigen Wegen im Reichswald und im Rangau, wo eine offene Kette schneller verschleißt. Der Urbanator ist der sportlichere Gegenentwurf. |
| Macina Gravelator SX | E-Gravel | E-Gravel mit Dropbar, je nach Modell mit Carbon- oder Aluminiumrahmen. Für lange Runden über Schotter und Feldwege, nicht für Stadtverkehr mit Gepäck. |
| Macina Revelator SX | E-Rennrad | Das E-Rennrad im Programm, ausschließlich mit Carbonrahmen und auf Asphalt ausgelegt. Ein Rad für Rennradfahrer, denen der Berg oder die Gruppe sonst zu schnell wird. |
| Macina Mini Me SX | Kinder-E-Bike | Kinder-E-Mountainbike mit kleinen Laufrädern und SX-Antrieb, damit Kinder auf Familientouren mithalten. Vor dem Kauf gehören Körpergröße, Gewicht und rechtliche Fragen besprochen. |
Nein. Nach der Insolvenz von 1991 wurde das Unternehmen 1992 aufgeteilt: Die Motorräder gingen an eine eigene Gesellschaft, die Fahrräder an die neu gegründete KTM Fahrrad GmbH, die seither in Familienbesitz ist. Beide sitzen in Mattighofen, es gibt aber keine wirtschaftliche oder gesellschaftsrechtliche Verbindung — das stellt KTM Fahrrad auf der eigenen Website unter „Clarification“ ausdrücklich klar. Den Markennamen teilen sie sich nur eingeschränkt: Nach der Darstellung im Wikipedia-Artikel zu KTM Fahrrad darf Pierer Mobility die Bezeichnung KTM seit einer Gerichtsentscheidung von 2020 nicht für Fahrräder verwenden.
Für kurze Stadtwege reichen City oder Style mit Vollausstattung. Wer täglich zehn Kilometer und mehr fährt, ist mit einem Trekkingmodell besser dran; auf Kopfsteinpflaster und Schotterabschnitten lohnen die breiteren Reifen von Cross oder Every.
Wichtiger als die Reihe ist bei Pendlern aber die Akkugröße, und die hängt an deiner echten Strecke. Aus Fürth mit neun flachen Kilometern reicht wenig; aus Erlangen mit achtzehn Kilometern über das offene Knoblauchsland brauchst du deutlich mehr, weil dort der Wind arbeitet. Am ehesten klärt das eine Probefahrt auf deiner echten Strecke, nicht um den Block.
Reifenbreite schlägt Motorleistung. Auf losem Sand greift kein Profil, es zählt die Aufstandsfläche — deshalb sind Cross und Every die naheliegenden Reihen, unter den Hardtails Aera und Team.
Der zweite Punkt ist der Antrieb: Sand und Kiefernnadeln setzen sich in einer offenen Kette fest und wirken dort schleifend. Wer viel im Reichswald oder im Rangau unterwegs ist, sollte sich deshalb das Macina Superbelt SX mit gekapseltem Zahnriemen und Nabenschaltung ansehen — es ist die wartungsärmste Antwort auf diesen Untergrund, allerdings mit dem kleineren SX-Antrieb und entsprechend weniger Reserven am Berg.
SX steht für die leichte Linie mit dem kompakten Bosch Performance Line SX und kleinerem Akku. Sie wiegt weniger und fährt sich natürlicher, hat aber weniger Drehmoment und weniger Reichweite als ein Modell mit Performance Line CX. Faustregel: viel Gepäck und lange Anstiege sprechen für CX, Leichtigkeit und Handlichkeit für SX. Rund um Nürnberg heißt das konkret: Für das flache Stadtgebiet und die Wege Richtung Fürth genügt SX; für regelmäßige Touren in die Hersbrucker Alb oder die Fränkische Schweiz ist CX die entspanntere Wahl.
Es kann die sauberste Lösung sein. Die Fahrradmitnahme im VGN hängt in U-Bahn und Straßenbahn am Platzangebot, unterliegt in der S-Bahn werktags Sperrzeiten in der Hauptverkehrszeit und ist in der Regel ticketpflichtig. Genau in diesen Zeiten wollen Pendler aber fahren.
Ein Falter umgeht das, weil er zusammengeklappt als Gepäckstück reist. Der Preis dafür ist das Fahrverhalten: kleine Laufräder, kurzer Radstand, weniger Laufruhe bei Tempo. Für die letzten zwei bis fünf Kilometer ab dem Bahnhof ist das kein Problem, für eine Tagestour schon. Prüf die aktuellen Mitnahmeregeln vorher beim VGN — sie ändern sich gelegentlich.
Ja, und das ist eine der Stärken der Marke. Mehrere Reihen werden je nach Modelljahr in verschiedenen Rahmenformen angeboten, darunter Varianten mit tiefem Durchstieg — bei KTM oft am Kürzel US erkennbar. Das Macina City und das Macina Every sind ohnehin auf einen niedrigen Einstieg ausgelegt.
Welche Rahmenform es für ein bestimmtes Modell im aktuellen Modelljahr gibt, steht am jeweiligen Rad im Katalog und nicht auf dieser Seite — das ändert sich jährlich. Wenn der tiefe Einstieg für dich Bedingung ist, sag das gleich zu Beginn, dann sortieren wir die Auswahl von vornherein danach.
Ausschließlich Bosch. In unserem Katalog überwiegt die Performance Line CX deutlich; daneben stehen die kompakte Performance Line SX in der Light-Linie mit SX im Namen, die Performance Line PX in einzelnen Trekking- und Stadträdern und die Rennversion CX-R in den Spitzenmodellen. Shimano liefert bei KTM die Schaltung, keinen Motor — ein Rad mit „Di2“ im Namen hat eine elektronische Shimano-Schaltung und trotzdem einen Bosch-Antrieb. Welcher Motor in deinem Wunschrad sitzt, steht in den Daten zum jeweiligen Rad im Katalog; verlass dich nicht auf die Reihe allein.
Verschleißteile wie Bremsbeläge, Ketten, Reifen und Lager sind Standardware und praktisch immer beschaffbar; Bosch-Teile sind über den Fachhandel lange verfügbar. Enger wird es bei markenspezifischen Teilen — Akkuabdeckungen, Displayhalter, einzelne Rahmenteile. Die laufen über den Hersteller, und wie schnell das geht, hängt am Modelljahr. Verbindliche Zusagen machen wir hier keine.
Teilweise. Die eigene Rahmenfertigung in Mattighofen wurde 1998 aufgegeben, die Rahmen kommen wie bei fast allen Marken aus Asien. Lackiert und endmontiert wird laut Berichten von Werksbesuchen weiterhin in Mattighofen. Wer eine lückenlose Fertigung in Europa erwartet, sollte diesen Unterschied kennen, bevor er kauft.
Die Frage entscheidet sich am Einsatz, nicht am Markennamen. KTM deckt die Breite ab: Stadt, Trekking, SUV, Lastenrad, Kinderrad und Mountainbike, mit Licht, Schutzblechen und Gepäckträger ab Werk. Mondraker ist eine Sportmarke, deren Programm fast vollständig aus Mountainbikes besteht.
Wenn dein Rad Gepäck tragen, im Dunkeln fahren und bei Regen sauber bleiben soll, ist es eine KTM-Frage. Wenn es am Wochenende auf Trails soll und unter der Woche im Keller steht, eher eine Mondraker-Frage. Dazwischen liegt ein schmaler Bereich sportlicher Räder mit Alltagsausstattung — dort fährst du beide am besten hintereinander. Die Abgrenzung im Detail steht weiter oben in der Tabelle.
Eine Auswahl aus unserem Katalog. Den vollständigen Überblick gibt die Katalogseite.
E-Mountainbike · KTM.
E-Mountainbike · KTM.
E-Mountainbike · KTM.